Reisebericht Bali - August 2013

Mir ist es egal wohin uns der diesjährige Sommerurlaub führt. Mir ist es egal, weil ich zu träge bin mich damit zu beschäftigen. Von Natalie werden verschiedene Ziele in den Raum geworfen und mehr oder weniger beteiligt, antworte ich mal JA oder mal NEIN ohne wirklich je zugehört zu haben - Urlaubsroulette. Nach wenigen Wochen steht das Ziel fest und so wird mir klar, dass ich wohl irgendwann bei dem Vorschlag „Bali“ mit JA geantwortet haben muss. Das einzige, was ich über Bali weiß, ist dass es verdammt weit weg ist und dass Terroristen im Jahr 2002 einen blutigen Anschlag in Kuta verübten. Dem Anschlag fielen 202 Menschen, zumeist Touristen, zum Opfer. Dieses traurige Kapitel hat sich mir stark eingeprägt, da ich damals unmittelbar nach den Anschlägen mehrere Monate in Australien verbrachte. Die Mehrheit der Opfer waren australische Touristen und so waren die ganze Tragik und das ganze Leid beinahe täglich in den Medien präsent.

Wie um Himmels Willen konnte ich also JA zu Bali sagen? Hätte ich vielleicht doch besser hinhören sollen?

 
Die Reise rückt näher und so beginne ich mich intensiv mit dem Reiseziel auseinanderzusetzen. Meine Quellen sind in erster Linie private Reiseberichte, die es in einer Vielzahl im Internet zu finden gibt. Mehr noch als Reiseberichte gibt es unterschiedlichste Meinungen über das Land und seine Leute – die Meinungen reichen von begeistert bis entgeistert. Je mehr Reiseberichte ich lese umso mehr verfluche ich meine Ohren, die bei den Reisezielvorschlägen besser hätten zuhören sollen.

 
Während die einen Reiseberichte die Freundlichkeit der Balinesen hervorheben, unterstellen die Anderen die Freundlichkeit wäre nur Mittel zum Zweck und der Zweck sei es sich damit einen Vorteil zu verschaffen.

 
Während die Einen die einzigartige Natur und die landschaftlichen Reize anpreisen, beklagen die Anderen die Umweltverschmutzung und den Müll, der die Strände und die Straßenränder säumt.

 
Während die Einen das einfache und sichere Reisen auf Bali schätzen, sehen die Anderen hinter jedem Einheimischen einen potentiellen Betrüger, der listig die Urlaubskasse plündern will.

 
Während die Einen die Ursprünglichkeit Balis lieben, verfluchen die Anderen den Massentourismus mit den stark frequentierten Sehenswürdigkeiten und den überlaufenen Touristenorten.

 
Während ich bei so viel negativen Berichten darüber nachdenke meine undankbaren, unaufmerksamen Ohren abzuschneiden, freut sich Natalie auf einen romantischen Bali-Urlaub, der „hach“ so schön werden wird. Ich bin am Zweifeln ob Bali eine gute Idee war, nur darf ich mich jetzt Dank meiner niederträchtigen Ohren nicht beschweren – ich hätte einfach nur zuhören und mich bei der Reisezielplanung einbringen müssen.

 
Es führt kein Weg zurück, die Reise ist längst gebucht und so sitze ich nun mit vielen Vorurteilen und schlechtem Karma im Gepäck in der KLM Boeing 747, die uns von Amsterdam nach Denpasar bringt. Die Einreise über den Flughafen „Ngurah Rai“ in Denpasar erfolgt problemlos. Die beiden Einreiseformulare - Visa-Antrag und Zollerklärung - haben wir bereits im Flugzeug ausgefüllt und die Kosten für das Visum von 25,- USD pro Person (Stand August 2013), hatte ich im Vorfeld passend organisiert, so dass am Schalter mit der Aufschrift „VISA ON ARRIVAL“ keine längere Wartezeit aufkam. Am Gepäckband bieten zahlreiche Kofferträger ihre Dienste an – es soll eine Verordnung geben, nach der die Kofferträger angehalten sind, nicht mehr als 5.000 Rupiah pro Gepäckstück zu verlangen. Sofern man seine Gepäckstücke nicht alleine tragen möchte, empfiehlt es sich trotzdem im Vorfeld den Preis für den Service festzulegen.

 
Denpasar, die Hauptstadt der Provinz Bali, ist die größte Stadt der indonesischen Insel. Die im Süden liegende Stadt hat rund 630.000 Einwohner und gilt mit dem Touristenort Kuta als Haupttourismuszentrum Balis. Kuta wird oft als der „Ballermann“ der Australier bezeichnet und ist in der Tat eine geschäftige Party- und Shoppinghochburg.

 
In den nächsten 14 Tagen werden wir fünfmal die Unterkunft wechseln und dabei einmal die Insel umrunden – im Vergleich dazu benötigt die internationale Raumstation ISS lediglich 90 Minuten um in 400 Kilometern Höhe einmal die Erde zu umkreisen. Schnell wird klar, dass die Straßen und der dichte Verkehr auf der kleinen Insel mit seinen 4,2 Millionen Einwohnern, eine derart schnelle Umrundung nicht zulassen. Bali ist circa 1 ½-mal so groß wie Mallorca und hat eine Bevölkerungsdichte von 749 Einwohnern je Quadratkilometer im Gegensatz zu Mallorca, das eine Bevölkerungsdichte von lediglich 243 Einwohnern je Quadratkilometer hat.

 

Wir haben für die kommenden zehn Tage einen Guide und einen Fahrer, die uns über die Insel führen. Bereits auf dem Weg vom Flughafen zu unserem ersten Hotel bin ich froh über die Entscheidung nicht selber auf der Insel zu fahren. Sogar als Beifahrer kann das „Erfahren“ von Bali zu einem Belastungstest für das vegetative Nervensystem werden. Die Herausforderung beim Fahren liegt unter anderem in der Aufrechterhaltung der Konzentration im vom Mofafahrern und Transportern dominierten, hochverdichteten Straßenverkehr, der scheinbar auf einer eher zufälligen Straßenverkehrsordnung beruht. Spontane Ausweichmanöver, Brems- und Überholvorgänge führen besonders bei Dunkelheit zu einer erhöhten Adrenalin-Ausschüttung. Unser Fahrer Butu scheint Fahrten im Dunkeln ebenso wenig zu mögen wie ich. Während Butu am Tage souverän im Fahrersitz thront, klebt er nach Sonnenuntergang förmlich mit der Nasenspitze an der Frontscheibe um nicht unbeabsichtigt einen der viele Mofafahrer zu übersehen, die ohne Beleuchtung über die Pisten hoppeln. Selbst wenn ich im Besitz eines stählernen Nervenkostüms wäre, würde ich spätestens an der Orientierung auf der Insel kläglich scheitern. Die verzweifelte Frage „was ist noch Straße und was ist schon Feldweg“ oder die oft nicht vorhandene oder leicht übersehbarer Beschilderung, kann einen in völlig unbekannte Ecken der Insel führen. Vermutlich klingt all das Bedrohlicher als es tatsächlich ist, denn immerhin gehöre ich zu dem Typ Mensch, der sich selbst mit einem Navigationsgerät in der Bremer Innenstadt verfährt – also wenn man mich fragt, dann rate ich fahren Sie um Himmels Willen niemals mit dem Auto in die Innenstadt von Bremen!

 
Wegen der späten Ankunft verbringen wir die erste Nacht unweit vom Flughafen in einem Hotel in Kuta.


Dienstag 27.08.2013

Wir sind schon früh auf den Beinen, denn bereits 09:00 Uhr sollen wir von unserem Guide Oka und von unserem Fahrer Butu abgeholt werden.

Unser erster Stopp auf dem Weg zum Dörfchen Pemuteran, in dem wir unser nächstes Hotel beziehen, ist der an der Südwestküste gelegene Meerestempel Pura Tanah Lot. Auf einer Felsspitze im Meer gelegen, ist der Tempel nur bei Ebbe zu Fuß zu erreichen. Pura Tanah Lot ist vor allem bei Sonnenuntergang ein äußerst beliebtes Fotomotiv, so dass der Tempel allabendlich unzählige Besucher anzieht. Wir erreichen den Tempel gegen 10:00 Uhr morgens – um diese Uhrzeit ist längst noch nicht so viel Trubel an den vielen kleinen Souvenirläden, die den Weg zum Tempel säumen, wie zu späterer Stunde. Auf unserem Weg zum Pura Tanah Lot kommen wir an einer kleinen Bucht mit dem kleinen Tempel Batu Bolong vorbei, der auf einer natürlichen Felsbrücke über dem Meer thront. Ein sehr schöner Fotospot, der kaum Beachtung findet, da die Mehrzahl der Besucher direkt zum Meerestempel strömt. Als wir nach einem kurzen Fotostopp etwas später am Pura Tanah Lot ankommen, ist gerade Ebbe und viele Besucher tummeln sich vor dem Tempel – kaum auszudenken wieviel Trubel hier zu Sonnenuntergang herrschen muss.

Das nächste Ziel auf unserer Tour in den Nordwesten führt uns zum Tempel Pura Luhur inmitten eines nebelverhangenen Urwalds. Direkt im Anschluss fahren wir in ein offenbar auf der Insel typisches Touristenrestaurant, welches die Touristen mit Speisen von einem Buffet versorgt. In den kommenden Tagen werden wir viele solcher Restaurants entlang der touristischen Routen besuchen. Hier ist man darauf spezialisiert eine große Anzahl von Touristen aus aller Welt in möglichst kurzer Zeit mit Nahrung zu versorgen.

 

Unsere Tour führt uns weiter durch die kunstvoll angelegten Reisterrassen von Jatiluwih. An einem besonders schönen Spot machen wir Halt und wandern einige hundert Meter in die Reisfelder hinein. Das saftige Grün der Reispflanzen wirkt besonders beeindruckend vor dem sich verdunkelnden Himmel. Es hängen dicke, graue Wolken am Himmel, die für eine schönen Kontrast sorgen. Ich steigere mich wie so häufig in einen regelrechten Fotografierrausch und stehe mittlerweile völlig alleine auf dem Feld, als es urplötzlich aus allen Kannen, Eimern und Fässern zu regnen beginnt. Die einzige Möglichkeit mich und meine Kamera vor den Wassermassen zu schützen ist ein mannshoher Bananenbaum. Ich schlickere mit meinen Flip Flops durch den aufgeweichten Boden und finde zusammen mit einer kleinen grünen Spinne Schutz unter ein kopftuchgroßes Bananenblatt.

Zurück am Auto wechsle ich meine Kleidung und trockne die Kamera mit einer ganzen Packung Tempotaschentücher, bevor wir die Fahrt fortsetzen. Bereits ein paar hundert Meter weiter bremst Butu den Wagen erneut unsanft ab und deutet aufgeregt auf ein Feld, welches gerade von einem Bauer mit Hilfe zweier kräftiger Wasserbüffel bearbeitet wird. Laut Oka ist dies heutzutage auch auf Bali ein immer seltenerer Anblick. Ich bin dankbar, dass wir in solchen Situationen Oka bei uns haben. Oka ist ein offenherziger und neugieriger älterer Herr, der gerne auf die Menschen zugeht, sich ehrlich für sie interessiert und uns so das Tor für Einblicke in das balinesische Leben öffnet.

Kaum sitzen wir wieder im Auto kommen wir nach einigen Kilometern in einem kleinen Bergdorf an einem Menschenauflauf vorbei. Oka ist plötzlich hellwach und bittet Butu den Wagen zu halten. Wir steigen aus und folgen den beiden, die direkt auf die Ansammlung der vielen wild gestikulierenden Männer zusteuern. Geldscheine werden energisch durch die Luft gewedelt, es wird lautstark diskutiert und Wetten werden abgeschlossen. Wir stehen vor einer traditionellen Hahnenkampfarena. Mit Ausnahme von religiösen Hahnenkämpfen, welche zu besonderen Festivitäten ausgerichtet werden, sind Hahnenkämpfe heute in Indonesien offiziell verboten.

Die Stimmung ist aufgeheizt und trotz Wettverbots wechseln beträchtliche Geldsummen die Besitzer. Die Hähne, die an einer Kralle eine ca. 10 Zentimeter lange, rasiermesserscharfe Klinge gebunden haben, werden lautstark von ihren stolzen Besitzern angepriesen. Die Stimmung schaukelt sich im Sekundentakt hoch und erreicht ihren Höhepunkt als die beiden Kampfhähne aufeinander losgelassen werden. Deren Eigentümer hechten mit einem schnellen Sprung zur Seite um nicht versehentlich von einer der Klingen, der sich nun aggressiv attackierenden Hähne, verletzt zu werden. Wildes Geflatter, hysterisches Gejohle, fliegende Federn und schon ist der ganze Trubel in nur wenigen Sekunden beendet.

Auf dem weiteren Weg zu unserem finalen Tagesziel halten wir noch am Obst- und Gemüsemarkt in Candi Kuning und beim Seetempel Ulun Danau, der malerisch am Ufer des Bratansees liegt. Der Tempel Ulun Danau zählt dank seiner idyllischen Lage zu einem der schönsten Tempel der Insel und wird zudem auch noch von einer sehr gepflegten Parkanlage umgeben.

Erst später am Abend, als es bereits dunkel ist, kommen wir in unserer Unterkunft an. Der erste Tag unserer Rundreise hielt viele besondere Überraschungen für uns bereit und wir sind gespannt was die kommenden Tage noch zu bieten haben.


Mittwoch 28.08.2013

Für heute ist ein Ausflug in den West-Bali-Nationalpark (Taman Nasional Bali Barat) mit einer Bootsfahrt zur unbewohnten Insel Menjangan geplant. Der Insel ist ein Korallenriff vorgelagert, welches ein sehr beliebtes Tauch- und Schnorchelparadies ist. Auf dem Eiland befindet sich eine frisch renovierte, schöne Tempelanlage, die mich besonders wegen der großen Statuen fasziniert. Ich hatte im Vorfeld in vielen Reiseberichten von Balis Müllproblem gelesen, das mir erstmals auf dieser kleinen Insel massiv vor Augen geführt wird. Obwohl die Insel unbewohnt ist türmen sich hier viele Müllhaufen bis sie vielleicht irgendwann bei Unwettern durch starke Regenfälle ins Meer gespült werden.

Der Nordwesten Balis ist aus touristischer Sicht nicht annähernd so turbulent wie der Süden, was man auch daran merkt, dass man nur selten – wenn überhaupt – fliegenden Händlern begegnet. Mir gefällt die Gegend um Pemuteran mit der idyllischen mediterranen Landschaft vor allem auch wegen dem authentischen Erscheinungsbild. Die Strände sind hier oben relativ schmal und eher dunkle Kieselstein- als Sandstrände.

Sandstrände oder typische Badestrände findet man nicht überall auf Bali – die besten Strände befinden sich meistens im Süden wie in Kuta, Jimbaran oder Sanur.

Den Rest des Tages entspannen wir am Pool und am Strand des Resorts, da uns der Jetlag noch in den Knochen steckt. 

Am Abend will ich den Sonnenuntergang für ein paar stimmungsvolle Langzeitaufnahmen nutzen. Schwer bepackt mit der Kameraausrüstung und dem Stativ stapfe ich über den Kieselsteinstrand und entdecke unweit vom Resort eine einzelne Mangrove im seichten Wasser. Eine perfekte Kulisse. Da ich mich lange vor Sonnenuntergang auf den Weg gemacht habe, bleibt mir reichlich Zeit den Besten Standort auszusuchen und mit der Anordnung meiner Verlaufsfilter zu experimentieren. Zwei Stunden später stolpere ich zufrieden in totaler Finsterkeit zurück zum Resort. Den Abend lassen wir mit Cocktails an der Strandbar ausklingen.


Donnerstag 29.08.2013

Es ist noch früh am Morgen - sehr früh am Morgen - als ich schon wieder über den Kieselsteinstrand stolpere und nach einer passenden Location für stimmungsvolle Fotos bei Sonnenaufgang suche. Ich komme an meiner einsamen Mangrove vorbei, winke ihr kurz zu und stapfe schnaufend weiter über den Strand bis ich plötzlich vor der Arche Noah zum Stehen komme. Es ist früh am Morgen - sehr früh am Morgen - „wahrscheinlich schlafe ich noch und träume nur“ denke ich mir. Eine andere Theorie könnten sein, dass die unerwartet Erscheinung von den vielen Cocktails herrührt, die ich mir letzte Nacht gegönnt hatte - Cocktails auf Arak-Basis. Arak ist ein beliebter Schnaps, der aus Reis gebrannt wird. Es soll immer wieder vorkommen, dass der Konsum von schwarz gebranntem Arak zu schweren Vergiftungen von Einheimischen und Touristen führt. Ich klopfe mit der Faust gegen die Arche und danach gegen meinen Kopf – es ertönt jeweils ein hölzernes Geräusch und ich schlussfolgere, dass ich die Arche sein muss, aber was ist das dann vor mir? Ich reibe mir die Augen und die Arche steht immer noch da. Es ist kein Traum und es sind keine durch Arak ausgelösten Halluzinationen – es ist ein großes, surreal erscheinendes Boot mitten auf dem Strand. Es ist ein perfektes Fotomotiv.


Freitag 30.08.2013

Am Freitagmorgen verlassen wir den uns liebgewonnenen Ort Pemuteran im Nordwesten und fahren hinüber in den Osten der Insel. Unser heutiges Tagesziel heißt Candidasa, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen werden. Auf dem Weg dorthin werden wir wieder an verschiedenen interessanten Orten Halt machen. Zunächst fahren wir entlang der Küstenstraße bis zum Ort Sangsit in dem wir den Beji Tempel besichtigen. Spätestens jetzt wird mir klar warum man Bali auch als „Insel der 10.000 Tempel“ bezeichnet und ich rechne aus, dass wir ca. 9 Jahre benötigen werden um die noch verbleibenden 9.994 Tempel zu besuchen. Von Sangsit aus geht es nach Südosten durch satte grüne Landschaften ins Inselinnere. Unser nächstes Ziel ist der Besakih Tempel, der "Muttertempel" Balis. Es ist die größte und bedeutendste Tempelanlage der Insel, die am Fuße des 3.142 Meter hohen Mt. Agung liegt. Die Anlage mit über 20 Tempeln auf einer Fläche von drei Quadratkilometern ist überwältigend. Da es stark bewölkt ist, kann man den imposanten Mt. Agung, der sich hinter dem Tempel erhebt, nicht sehen – was muss das für ein beeindruckender Anblick sein. Der Weg zur Tempelanlage wird wie fast überall von vielen Souvenirläden und fliegenden Händlern gesäumt. Obligatorisch ist in diesem wie in jedem anderen Tempel der Sarong, der Rock, der einem um die Hüfte gebunden wird und für einen geringen Obolus vor dem Tempel ausgeliehen werden kann. Wir umrunden die Anlage auf den vielen Treppen und setzen dann unsere Fahrt nach Candidasa fort, wo wir am späten Nachmittag ankommen.

 

Vor Jahren wurde das Korallengestein vor der Küste Candidasas im großen Stil abgetragen um es als Baumaterial für die Infrastruktur für den aufstrebenden Tourismus in der Gegend zu nutzen. Mit der Abtragung des Riffs verschwand auch der natürliche Schutzwall gegen die Wellen, die nun ungebremst auf den Strand rollten. Nach nur wenigen Jahren waren die Strände verschwunden und mussten durch große Betonwälle zum Schutz der Küstenlinie ersetzt werden. Candidasa bietet damit zwar eine perfekte Infrastruktur, ist aber wegen der fehlenden Strände ein eher ruhiger Touristenort. Der ehemalige Fischerort befindet sich nur 40 Kilometer von Denpasar entfernt und ist ein idealer Ausgangsort für Touren in die naheliegenden Berge.


Samstag 31.08.2013

Der neue Tag hält eine besondere Überraschung für uns bereit – eine Wanderung vom Dorf Kastala über einen kleinen Fluss und durch grüne Reisfelder bis zum Dorf Gumung. Wir werden nicht enttäuscht, die Wanderung könnte idyllischer nicht sein und wir erleben ein Stück authentisches Bali. Wir wandern durch die Reisfelder und vorbei an kleinen Bauernhöfen. Auf einem Bauernhof machen wir Rast und kommen Dank Oka, der uns begleitet, mit den Reisbauern ins Gespräch. Auch unterwegs kommen wir immer wieder mit den Bauern in Kontakt, die uns exotische Früchte zum Probieren anbieten. Oka öffnet täglich aufs Neue die Tür in die Welt der Balinesen. Nach gut zwei Stunden erreichen wir unser Ziel und fahren weiter nach Amlapura, zur einstigen Königsresidenz Karangasem. Im Anschluss besuchen wir noch den Wassergarten Tirtagangga, ein im chinesischen und balinesischen Stil errichteter Garten.


Sonntag 01.09.2013

Für den heutigen Tag steht Entspannung im Hotel auf dem Programm – ich genieße das Nichtstun und bin nach 15 Minuten so gelangweilt, dass ich beschließe mich zu Fuß auf dem Weg vom Hotel nach Candidasa zu machen. Das Hotel liegt außerhalb des Ortes und ich schätze, dass ich 30 Minuten bis zum Ortskern benötige. Ich bin bereits seit 20 Minuten in der sengenden Hitze unterwegs und schon völlig entnervt. Die Straße, an der ich entlang wandere, ist stark befahren und die Abgase umhüllen mich wie ein aufdringlicher Mückenschwarm. Hinzu kommt, dass mir jeder zehnte Mofafahrer seinen Transportdienst anbietet, den ich mit einem verkrampften Lächeln und knirschenden Zähnen ablehne. Der Ortskern scheint unerreichbar weit entfernt und um den Trubel zu entgehen biege ich in die nächstgelegene Seitenstraße ein. Endlich Ruhe! Ich schlendere von einer Gasse in die nächste und hoffe die Orientierung nicht zu verlieren. Zweimal rechts, einmal links, geradeaus, links, rechts, rechts und schon stehe ich am Meer und blicke auf den unansehnlichen Betonwall, der die Küste bei Sturm vor dem tosenden Meer schützt. Link, links, rechts, geradeaus, einmal rechts, zweimal links, Mofafahrer, Mückenschwarm, sengende Hitze und schon bin ich zurück im Hotel und brauch erstmal ein Bier, großes Bier.


Montag 02.09.2013

Es ist an der Zeit unser nächstes Ziel auf der Insel anzusteuern. Wir verlassen Candidasa und machen uns auf dem Weg zur Künstlerstadt Ubud, in der wir die nächsten drei Nächte verbringen. Auch auf dieser relativ kurzen Tagesetappe werden wir wieder verschiedene interessante Orte ansteuern. Bereits nach wenigen Kilometern halten wir direkt am Meer um einen Eindruck von der traditionellen Salzgewinnung zu erhalten. Um das Salz aus dem Meer zu gewinnen wird wieder und wieder Meerwasser aus großen Bottichen über den feinen schwarzen Sandstrand verteilt. Mit dem Verdunsten des Wassers reichert sich mehr und mehr Salz im schwarzen Sand an. Die obersten angereicherten Sandschichten werden dann auf ein Sieb geschaufelt und mit Meerwasser überspült. Dabei wird eine stark salzhaltige Lösung ausgespült, die unter freiem Himmel in flache „Becken“ gegeben wird. Die flachen Becken sind in der Regel halbierte, ausgehöhlte Stämme der Kokospalmen. Das Wasser verdunstet in der Hitze der Mittagssonne und zurück bleiben die weißen Salzkristalle.

Nur wenige Kilometer weiter erreichen wir den heiligen Höhlentempel Goa Lawah und haben das große Glück einem Tempelfest beiwohnen zu dürfen. Unter Okas Anleitung verfolgen wir das Fest unaufdringlich aus dem Hintergrund. Viele Einheimische aus allen Ecken der Insel sind extra zu diesem Fest herbeigeströmt. Der Höhlentempel ist auch für tausende von Fledermäusen bekannt, die den Eingang zu diesem heiligen Ort säumen. Das Tempelfest ist für uns ein ganz besonderes Erlebnis, das uns einen kleinen Einblick in die Traditionen der Balinesen gibt. Oka hofft, dass auch die Jugend die Traditionen in Zukunft weiterleben wird. Der Tourismus hat heute unbestritten einen hohen wirtschaftlichen Stellenwert auf Bali, was durchaus aber auch die Gefahr birgt, dass Authentizität und Tradition auf der Strecke bleiben.

Auf dem restlichen Streckenabschnitt bis Ubud besuchen wir im Inselinneren die Gerichtshalle Kerthagosa in der alten Stadt Klungklung. Im Anschluss fahren wir weiter zum Dorf Thihingan, wo die traditionellen Musikinstrumente, die Gamelans, gefertigt werden. Wir befinden uns in einer Werkstatt und haben die Gelegenheit einer Demonstration großer massiver Gongs beizuwohnen. Der Werkstatteigner präsentiert stolz seine handgeschmiedeten Gongs einem potentiellen Käufer. Der Wiederhall der Gongs im kleinen Innenhof der Werkstatt lässt mein Trommelfell vibrieren und bringt beinahe meinen Herzschlag aus dem Takt.

 

Unser letzter Stopp vor Ubud ist in der alten Königsstadt Bangli, wo wir den beeindruckenden Kehen Tempel besichtigen. Neben uns sind nur drei weitere Touristen mit ihren Guides vor Ort, so dass dieser Tempel eine besonders friedliche und entspannende Wirkung auf uns hinterlässt.

Ubud gilt als das Künstlerzentrum Balis und tatsächlich haben sich hier viele Künstler der verschiedensten Kunstrichtung wie Malerei, Holzschnitzerei oder der Schmiedekunst niedergelassen.  

Am späten Nachmittag erreichen wir unser Hotel und lassen den Tag in aller Ruhe ausklingen.


Dienstag 03.09.2013

Der Tag startet spektakulär mit einer Wanderung durch die steilen, terrassenförmig angelegten Reisfelder von Tegallalang. Die Reisfelder sind alles andere als ein Geheimtipp und dementsprechend ist man hier voll und ganz auf Touristen eingestellt. Sofern man bereit ist, die Reisfelder auf den vorgegebenen Pfaden zu durchwandern, werden sich einzigartige, eindrucksvolle Ausblicke bieten. Festes Schuhwerk wäre allerdings eine gute Idee gewesen, da es teilweise sehr rutschig ist und das Begehen der oft sehr steilen Passagen mit Flip Flops ein echtes Abenteuer wurde. Ich habe während der Wanderung viel Zeit mit dem Fotografieren verbracht und wäre gern zu einem anderen Zeitpunkt in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden zurückgekehrt.

Wir haben viel Zeit auf den Reisterrassen verbracht und der nächste Punkt der Tagesordnung soll nun der Monkey Forrest in Ubud sein. Der Affenwald ist der Touristenmagnet schlechthin in Ubud und ich bin skeptisch, da ich im Vorfeld viele negative Dinge darüber gehört und gelesen habe. Der Spaziergang durch den Wald, mit seinen vielen freilebenden Affen ist recht interessant aber sicherlich keiner der Höhepunkte der Reise. Oka empfahl uns die Affen nicht mit Bananen oder anderen Leckereien anzulocken. Wie sich zeigte, war das ein sehr guter Rat, denn etliche Touristen wurden von den Affen attackiert oder hatten den Verlust irgendwelcher Gegenstände wie Kameras oder Sonnenbrillen zu beklagen.

 

Der letzte Programmpunkt des Tages ist eine Vorführung des Kecak-Tanzes. Wir fahren in ein kleines Nachbardorf, wo die Vorführung in einem urigen kleinen Theater aufgeführt wird und ihren Höhepunkt am Ende in einer feurigen Tanzeinlage findet.


Mittwoch 04.09.2013

Für den heutigen Tag steht erneut Entspannung im Hotel auf dem Programm – ich genieße das Nichtstun und bin nach 5 Minuten so gelangweilt, dass ich beschließe das am Hotel angrenzende Reisfeld zu durchwandern. Es ist noch früh am Morgen als ich mich auf den Weg mache um die nähere Umgebung zu erkunden – Natalie bevorzugt währenddessen die Erkundung des Poolbereichs in der Hotelanlage. Während meiner Wanderung treffe ich hin und wieder auf ein paar Reisbauern die auf ihren Feldern Reis ernten. Stolz grüße ich mein Gegenüber mit „Om Swastiastu“ (ausgesprochen "ohmswastee ah stoo"), was so viel bedeutet wie „Gott segne Dich“ – eine Grußformel, die mir Oka in den vergangenen Tage beigebracht hatte. Überrascht von meinen balinesischen Sprachkenntnissen, werde ich alsbald in das ein oder andere Gespräch verwickelt. Wild gestikulierend und in zwei unterschiedlichen Sprachen sprechend tauschen wir uns aus und trennen uns nach wenigen Minuten freudig lachend ohne je zu erfahren was der jeweils andere gesagt hat. So oder so ähnlich spielt es sich auf der gesamten Wanderung ab. Auf dem Rückweg beobachte ich gespannt wie mehrere Bauern gemeinsam Reis dreschen. Während einige von ihnen mit dreschen beschäftigt sind, trägt ein schmächtiger Bauer Sack für Sack auf seinen Schultern vom Feld ohne auch nur eine Miene zu verziehen. Wie schwer mag wohl so ein Sack sein? „Om Swastiastu“ und schon kommen wir ins Gespräch. Ich frage ihn auf Englisch wie schwer der Sack ist und bekomme eine balinesische Antwort - vielleicht auf meine Frage, vielleicht zu irgendeinem anderen Thema. Wir unterhalten uns mit Händen und Füßen und er gibt mir zu verstehen, dass ich doch einfach den Sack schultern solle. Gesagt getan, das heißt ich versuche mich daran den Sack zu schultern, komme aber nicht darüber hinaus ihn lediglich in leichte Schwingungen zu versetzen. Ich pruste und fauche, mache laute Kung Fu-Kampfschreie aber nichts hilft. Ich bekomme den Sack keinen Zentimeter bewegt, geschweige denn angehoben. Ich gebe meinem Gegenüber zu verstehen, dass er der stärkste Mann ist, den ich je gesehen habe und das meine Qualitäten eher darin liegen Reis zu essen. Die übrigen Bauern auf dem Feld haben eine Dreschpause eingelegt und winken mir freudig lachend herüber - „Om Swastiastu“.

Am Nachmittag machen wir uns zu Fuß auf den Weg, um die Stadt zu erkunden. Es ist generell kein Genuss an balinesischen Straßen entlang zu spazieren - Hektik, Staub, Abgase und hohes Verkehrsaufkommen rauben einem schnell den Nerv. Eine weitere Herausforderung sind die Fußwege, die ständig äußerste Achtsamkeit und Konzentration erfordern. Unter den Fußwegen verläuft die Kanalisation, die von den massiven, großen Gehwegplatten abgedeckt wird – das heißt abgedeckt werden sollte. Fehlende, kaputte und kippelnde Platten machen einen Spaziergang über die Gehwege zu einer Art Nintendo „Jump and Run“-Spiel.

Wir konnten Ubuds Reiz an diesem Nachmittag nicht ergründen und sind froh als wir später am Abend zurück im Hotel sind.


Donnerstag 05.09.2013 bis Montag 09.09.2013

Nach dem Frühstück verlassen wir Ubud und sind auf dem Weg zu unserem letzten Hotel in Jimbaran, in dem wir die restlichen vier Nächte verbringen werden. Auf unserer Fahrt in den Süden werden wir gemeinsam mit Oka und Butu die letzten Sehenswürdigkeiten dieser Reise ansteuern. Unser erster Stopp ist in der alten Königsstadt Mengwi wo wir den Tempel Taman Ayun besichtigen. Die Tempelanlage dürfen wir nicht betreten, es gibt aber einen schönen Rundweg entlang der Tempelmauern und einen Aussichtsturm, der einen schönen Blick auf die gesamte Anlage bietet.

Unser nächstes Ziel ist der Küstenort Sanur, wo wir noch Mittagessen bevor wir von Oka und Butu nach Jimbaran zu unserem Hotel gebracht werden. Wir verabschieden uns herzlich von den beiden, die uns viel von ihrer Heimat zeigen und vermitteln konnten und uns sicherlich gut in Erinnerung bleiben werden.


Jimbaran ist ein Fischerort unterhalb von Denpasar an einem sichelförmigen, schönen Sandstrand. Der feinsandige Strand hat eine Länge von knapp vier Kilometern und ist ideal für Spaziergänge. Der Ort ist trotz einiger großer Hotels und seiner Nähe zu Kuta touristisch eher ruhig. Jimbaran ist wie Kuta für seine beinahe legendären Sonnenuntergänge über dem Meer bekannt.

Wir haben so viel über Kuta gehört, dass wie den Ort nun selber kennenlernen wollen. Per Taxi geht es an einem Nachmittag in das Zentrum von Kuta. Der Trubel, der in Kuta herrscht, übertrumpft alles zuvor auf Bali erlebte und wir sind froh den Ort nach einem Burger im Hard Rock Café wieder verlassen zu können.

An einem anderen Tag lasse ich mich früh am Morgen noch vor Sonnenaufgang vom Taxi an den Strand von Sanur bringen. In Sanur kann man mit die schönsten Sonnenaufgänge der Insel erleben. Ich bin begeistert von der Szenerie mit den typischen bunten Fischerbooten die am Strand und im Wasser ankern. Eine perfekte Kulisse für stimmungsvolle Sonnenaufgänge. Es fällt mir schwer mich von dem Ort zu trennen, der für mich einer der besten Fotospots der Insel ist.

 

Nach 14 Tagen heißt es nun Abschied nehmen. Wir haben dank Oka einen sehr guten Eindruck vom Leben auf der Insel bekommen. Rückblickend fällt es mir schwer ein Fazit zu ziehen – Bali ist eine Insel der Gegensätze wo Massentourismus auf Tradition und Kultur trifft.


Fazit

Bali lebt vom Tourismus und dementsprechend hat man sich voll und ganz auf Touristen eingestellt – seien es fliegende Händler, Souvenirshops oder traditionelle Bauern und Handwerker, die sich und ihr Handwerk zur Schau stellen. Es gibt auch heute noch das authentische Bali, aber dieses wird man eher abseits der touristischen Pfade finden und solange man mit einer geführten Tour eines Reiseveranstalters oder Hotels unterwegs ist, wird einem das authentische Bali vermutlich verwehrt bleiben.


Natürlich bieten einem fliegende Händler auf Bali ihre Produkte an, das ist ihr Job, damit verdienen sie ihr Geld und versorgen so ihre Familien – wenn einem nicht nach shoppen ist, wird nach unserer Erfahrung ein freundliches „nein danke“ in der Regel akzeptiert. An besonders touristischen Zielen muss man sich darauf einstellen, dass man unter Umständen häufiger „nein danke“ sagen muss, was nicht an der Hartnäckigkeit, sondern an der großen Zahl der fliegenden Händler liegt.


Bali hat ein Müllproblem und wenn man den Müll nicht sieht, dann riecht man ihn, den Plastikmüll der täglich an den Straßenrändern und auf Hinterhöfen verbrannt wird und in dicken Rauchschwaden durch Straßen, über Hotels und Strände zieht. Der Müll säumt nicht nur die Straßenränder sondern auch die Strände, nämlich dann wenn er vom Regen ins Meer gespült und zurück an die Ufer geworfen wird.


Überall auf der Welt gibt es Ganoven und schwarze Schafe und was man für New York, Hamburg, Castrop-Rauxel oder Rom berücksichtigt, sollte man auch für Bali berücksichtigen. Das Reisen auf Bali ist einfach und sicher, die Menschen in der Regel sehr freundlich und hilfsbereit.


Dieser Reisebericht soll in erster Linie unterhalten und hat daher nicht den Anspruch einen Reiseführer zu ersetzen. Ich freue mich darüber, wenn ich mit dem Bericht Anregungen für eine Reiseroute und besonders sehenswerte Ziele geben kann oder wenn der Bericht einfach nur für einen Moment zur Unterhaltung beigetragen hat. Der Fokus bei den Reisezielen liegt bei mir auf der Fotografie und weniger auf kulturelle oder historische Sehenswürdigkeiten und mag daher eher Fotografen ansprechen.

Kommentare: 8
  • #8

    Olly (Montag, 09 Mai 2016 09:03)

    @Dora
    Vielen Dank für das nette Kompliment Dora :)
    Ja so ein Buch schreiben das wäre mal was.. müsste nur jemand lesen :/
    Viele Grüße,
    Olly

  • #7

    dora (Freitag, 06 Mai 2016 08:14)

    Hallo :)
    Hatte viel Spaß beim Lesen. Nein, ich planiere nicht dahin. Nachdem ich dein Bericht gelsen habe, fühle ich mich als ob ich schon dort gewesen wäre.
    Wie wäre es mit einem Buch?
    Danke und Alles Gute

  • #6

    Olly (Sonntag, 10 Januar 2016 12:36)

    @Carina
    Hallo Carina, vielen Dank für Deine Nachricht. Ich würde Euch gerne ein etwas ausführlicheres Feedback dazu geben (meine Sicht und die Sicht meiner Freundin). Könntest Du mich vielleicht über das Kontaktformular unter dem Bereich "Kontakt" anschreiben, dann kann ich Dir per E-Mail antworten.

    Vielen Dank!
    Olly

  • #5

    Carina (Samstag, 09 Januar 2016 22:50)

    Hallo Olly

    Mein freund und ich planen ebenfalls im September/Oktober eine Reise nach Bali.
    Ich glaub mir geht es aber gleich wie dir damals... ich bin auch noch ein wenig skeptisch..

    Kannst du Bali von tiefsten Herzen weiterempfehlen?
    Wir sind beide recht unkomplizierte Reisende. Uns geht es mehr um die Natur und wir wollen alles auf eigene Faust bereisen (oder wir ihr mit einem Fahrer)

    WÜrde mich freuen von dir zuhören

    Danke und Grüsse aus der SChweiz

    Carina

  • #4

    Olly (Freitag, 01 Januar 2016 17:24)

    Hallo Simone,
    vielen Dank für nette Feedback Simone! Ich lasse Dir gerne die Kontaktdaten des Guides zukommen - könntest du mich bitte über das Kontaktformular unter "Kontakt" anschreiben, so dass ich an Deine E-Mailadresse antworten kann?

    Viele Grüße,
    Olly

  • #3

    Simone (Freitag, 01 Januar 2016 12:54)

    Hallo Oliver,

    wir planen im September eine Reise nach Bali und Dein Bericht hat uns in unserem >Vorhaben bestätigt. Da ich auch sehr gerne fotografiere, freue ich mich echt auf die vielen schönen Motive. Deine Bilder sind echt Klasse! Mich würde auch interessieren, wie ihr an die Adresse von dem Guide gekommen seid und ob ihr ihn in Dt. gebucht habt. Wir sind auch keine Freunde von geführten Touristentouren und erkunden unser Urlaubsland lieber auf eigene Faust. Da wir schon in Thailand und Vietnam unterwegs waren (mit Fahrer) möchte ich auch in Bali nicht unbedingt selbst durch den chaotischen Verkehr kutschieren. Wäre nett, wenn ihr uns die Kontaktdaten zukommen lassen könntet,

    Viele Grüße
    Simone

  • #2

    Oliver Agit (Freitag, 30 Oktober 2015 10:37)

    Vielen Dank Claudia,
    der Tourguide war eine Empfehlung. Ich kann dir gerne die Kontaktdaten zukommen lassen wenn du mich nochmal über den Kontaktbereich anschreibst.
    Viele Grüße,
    Olly

  • #1

    Claudia (Freitag, 30 Oktober 2015 09:11)

    Toller Bericht. Sehr informativ für unsere bevorstehende Reise. Wie seid ihr denn auf euren Reiseführer aufmerksam geworden? Habt ihr ihn bereits aus Deutschland gebucht?